Reitbeteiligung

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Reitbeteiligung – Geteilte Leidenschaft bedeutet gemeinsamer Spaß am Pferd

Reiten – der Traum vieler Mädchen und Jungs – ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung für Groß und Klein. Wer wünscht sich nicht einen Freund an der Seite, der stets für einen da ist, der einen immer zu verstehen scheint und mit dem man kostbare Zeit verbringen kann? Ob gemeinsam wunderschöne Landschaften erkunden oder auf dem Turnier an erarbeiteten Trainingserfolgen erfreuen – die Vielfalt, die mit Pferden er- bzw. gelebt werden kann, bietet kaum ein anderer Sport in dieser faszinierenden Form.
Und doch entwickelt sich heutzutage der Reitsport leider mehr und mehr zum Luxusgut, so dass es sich immer weniger Pferdeliebhaber leisten können, einen eigenen Vierbeiner zu unterhalten. Sowohl der ständig steigende Kostenaufwand als auch häufig der zunehmende Zeitmangel schränken die Möglichkeiten für leidenschaftliche Reiter vermehrt ein. Aber die Pferdesportgemeinschaft lässt sich trotz wachsender Ausgaben den Spaß an dem geliebten Hobby nicht verderben, denn mit einer Reitbeteiligung bietet sich eine ausgezeichnete Gelegenheit, Kosten, Zeit und vor allem die Freude zu teilen!

Den richtigen Partner für eine Reitbeteiligung finden


Bei der Recherche nach einer Reitbeteiligung stößt man in der Regel auf zahlreiche Angebote bzw. Gesuche. Doch welche Kriterien sind ausschlaggebend dafür, ob man auf das richtige Pferd oder den richtigen Reiter setzt? Grundsätzlich steht fest, dass die Suche nach einer passenden Reitbeteiligung immer aus zwei Perspektiven erfolgt: Zum einen gibt es denjenigen, der sich für sein Pony oder Pferd einen liebevollen Mitreiter wünscht. Auf der anderen Seite befindet sich jemand, der gerne gegen einen Kostenbeitrag regelmäßig Reiten möchte.
Wichtig: Beide Seiten sollten sich von ihren Ansprüchen an den Reitsport und gegenseitigen Erwartungen möglichst ideal ergänzen, damit im Sinne des Pferdes ein konstruktives Team entsteht!
Dieses kann völlig unabhängig von der bevorzugten Disziplin sein: So kann beispielsweise das Pferd eines ambitionierten Turnierreiters von einem entspannten Geländereiter profitieren. Jemand, der aus dem Springsport kommt und eine Reitbeteiligung sucht, ist eventuell die richtige Wahl, um das Pferd eines Dressurreiters regelmäßig gekonnt zu gymnastizieren und für Abwechslung im Trainingsalltag zu sorgen. Umgekehrt kann ein Dressurreiter als Reitbeteiligung einem Springpferd zu mehr Rittigkeit und Durchlässigkeit auch im Parcours verhelfen.
Doch auch Reiter mit unterschiedlicher Erfahrung können ein tolles Gespann ergeben. Insbesondere für Kinder ist eine Reitbeteiligung auf einem älteren, erfahrenen und zuverlässigen Pony oder Pferd eine ausgezeichnete Einstiegsmöglichkeit in den Reitsport. Auf einem festen Partner Reiten lernen bietet häufig mehr Erfolg und Flexibilität, als im Schulpferdebetrieb. Anders herum ist es für einen jungen bzw. unerfahrenen Pferdebesitzer in der Regel nicht von Nachteil, den vierbeinigen Sportkameraden regelmäßig von jemand Erfahrenem mitreiten zu lassen. Die Ergänzung Jung und Alt sowie Erfahren und Unerfahren ist häufig für alle – egal ob zweibeinig oder vierbeinig – eine fruchtbare Konstellation.

Die zahlreichen Vorteile einer Reitbeteiligung

Immer mehr Pferdesportbegeisterte favorisieren die Variante eines geteilten Hobbys. Eine Reitbeteiligung liegt daher absolut im Trend. Das ist nicht verwunderlich, birgt diese Form der gemeinsamen Pferdepflege doch für alle Beteiligten zahlreiche Vorteile:
• Kostenteilung
Als wichtiger Vorteil sind in diesem Zusammenhang sicherlich die aufgeteilten Ausgaben zu nennen, denn wie heißt es so schön: „Geteiltes Leid ist halbes Leid!“ Reiten ist ein teures Hobby. Doch wenn man sich Stallmiete und laufende Kosten wie beispielsweise Schmied, Hallennutzungsgebühren, Tierarzt, Reithelme usw. mit jemandem teilen kann, dem man im Gegenzug die Möglichkeit des Mitreitens einräumt, wird der Reitsport sicherlich für mehr Pferdeliebhaber erschwinglich.
• Zeitaufteilung
Das gewissenhafte Umsorgen eines Ponys oder Pferdes ist ein sehr zeitaufwändiges Hobby. Damit die Freude am Reiten und an der dazugehörigen Pferdepflege nicht in täglichen Stress ausartet, bietet eine Reitbeteiligung die Möglichkeit einer für beide Seiten vernünftigen Aufteilung der Zeit mit dem Vierbeiner. Auf diese Weise kann jeder entspannt seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung nachgehen und die Zeit im Stall ohne Zeitdruck in vollen Zügen genießen.
• Symbiose hoch zu Ross
Je nach Intuition und persönlich gesteckten Zielen im Pferdesport können auf beiden Seiten einer Reitbeteiligung positive Synergieeffekte entstehen: So kann zum Beispiel der schwächere von dem stärkeren Reiter lernen oder der Geländeliebhaber für den Sportler für das passende Maß an Ausgleich sorgen. Dieser Faktor ist natürlich stark von der Zusammensetzung des Reitgespanns abhängig und erfordert bei der Auswahl der Reitbeteiligung viel Fingerspitzengefühl. Doch wenn sich das richtige Team zusammenfindet, werden Pferd und Reiter garantiert über lange Zeit viel Freude aneinander haben.
• Kontinuität und Unabhängigkeit
Ein weiterer großer Vorteil einer Reitbeteiligung liegt darin, dass man regelmäßig das gleiche Pferd reitet. Ganz im Gegensatz zum Unterricht auf Schulpferden oder -ponys ist man wesentlich flexibler und erzielt erfahrungsgemäß schnellere Fortschritte neben und auf dem Pferderücken. Zudem ist man vollkommen unabhängig von den festen Strukturen des Schulpferdesports und kann sowohl im Umgang als auch beim Reiten freier über das entscheiden, was man wann mit dem eigenen Vierbeiner machen möchte.

Aufteilung und Absicherung – Reitbeteiligung richtig organisieren

Auf der Suche nach einer Reitbeteiligung wird man in der Regel schnell im Internet auf gängigen Pferdesportseiten fündig. Aber auch in regionalen Zeitungen finden sich des Öfteren Anfragen und Angebote für Reitbeteiligungen. Häufig ist es sinnvoll, einfach mal in den ansässigen Reitanlagen direkt nachzufragen. Der persönliche Eindruck erweist sich für alle Beteiligten als bester Weg, um sich kennenzulernen. Ist der Funke sowohl bei Reitern als auch beim Pony oder Pferd übergesprungen, gilt es nur noch einige organisatorische Angelegenheiten zu regeln.
Wichtige Fragen, die vorab geklärt werden sollten:
• Wie oft darf wöchentlich geritten werden?
• Welche konkreten Kosten werden übernommen?
• Wie sieht es mit dem Versicherungsschutz aus?
Ein wichtiger Faktor ist ebenfalls die Ausstattung. Auch hier sollte genau festgehalten werden, was wem gehört und wer welches Equipment zum Reitarrangement beisteuert.
Hierzu noch in guter Tipp:
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