Pferdefutter – Ein weites Feld

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Wenn es um das Thema „Pferdefutter“ geht, so gibt es in der Welt des Reitsports unzählig viele verschiedene Meinungen. Jede Amazone und jeder Reiter weiß, was die Stunde geschlagen hat, wenn sich ein Gespräch über Pferdefutter ankündigt. Eigentlich ist das nicht verwunderlich, ist doch dieser zentrale Faktor von essentieller Bedeutung für das Wohlbefinden des vierbeinigen Freundes. Wer wünscht sich für sein Pony oder Pferd nicht ein hervorragendes Gesundheitsbild, ein ausgeglichenes Gemüt und hohe Leistungsbereitschaft?

Da wundert es nicht, dass jeder Pferdebesitzer nur das Beste für seinen Sportsfreund im Futtertrog haben möchte. Doch exakt da liegt der Hase im Pfeffer:

Was genau ist denn bitte „das Beste“ Pferdefutter?

Auch dieser Text maßt sich im Hinblick auf diese Frage garantiert nicht an, die eine, unumstößliche Lösung bieten zu können, trägt aber vielleicht etwas Anregendes zu diesem Thema bei.

Pferdefutter im Wandel der Zeit

„Liebe geht durch den Magen“, heißt es so schön. Wir wissen ganz genau, gutes Essen beeinflusst unsere Fitness und unseren Gemütszustand. Warum sollte es Vierbeinern da anders ergehen als uns Menschen? Sicherlich ist die Nahrungsangebots-Palette von uns Menschen deutlich breiter gefächert als die eines Pferdes. Dennoch ist heutzutage auch gutes Pferdefutter wesentlich abwechslungsreicher beschaffen als noch vor etlichen Jahren. Die damals noch eintönige Schaufel Hafer – bestenfalls durch ein paar Pellets ergänzt – war neben Heu und Stroh das einzige, womit man Pferde grundversorgt hat.

Das Pferdefutter heute hingegen hat ein gewaltiges Upgrade erfahren: Hochwertige Müslimischungen, verdauungsförderndes Mash, energiesteigernde Maisflocken usw. Das differenzierte Angebot ist auf die unterschiedlichsten Pferdetypen ausgerichtet. Vom Freizeit- bis zum Sportpferd wird hier jeder Anspruch bedient. Diese Entwicklung hat verschiedene Gründe.

 

Ursachen für die Entwicklung beim Pferdefutter

Pferd auf Wiese

© Ruslan Galiullin/123rf.com

Woher rührt dieser Wandel im Hinblick auf Pferdefutter? Nicht von der Hand zu weisen ist, dass sich die Einstellung Pferden gegenüber im Laufe der Zeit stark verändert hat. So handelt es sich beim Pferd nicht mehr lediglich um ein Nutztier bzw. um ein „Sportgerät“, sondern um einen Kameraden, mit dem man gerne viel Zeit verbringt und zu dem eine enge, freundschaftliche Bindung aufgebaut wird. Wie auch bei den Menschen untereinander möchte diese Freundschaft natürlich besonders gehegt und gepflegt werden. Deshalb wünscht man sich für seinen Freund nur das Beste und geht verantwortungsvoll auf die Bedürfnisse des geliebten Vierbeiners ein.

Diese unterdessen große Wertschätzung des Freundes „Pony“ oder „Pferd“ lässt sich unter anderem in den gegenwärtigen Haltungsbedingungen wiedererkennen. Waren noch vor einigen Jahrzehnten kleine Boxen der Hauptaufenthaltsort insbesondere der Sportpferde, hat sich dieser Zustand zum Glück deutlich verändert. Der Trend zu Offenställen und wesentlich mehr Bewegungsmöglichkeiten hat sich zum Wohl des Bewegungstiers „Pferd“ in zahlreichen Reitanlagen, aber auch in kleineren Ställen durchgesetzt. Zufriedene, ausgeglichene Ponys und Pferde findet man unterdessen überall auf saftigen grünen Wiesen und liebevoll gepflegten Paddocks.

Überdies ist heutzutage jede Art von Pferdefutter selbstverständlich nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen genauestens konzipiert. Warum auch nicht? Schließlich bedient der Mensch sich schlussendlich der Mittel, die ihm die moderne Zeit zur Verfügung stellt – und zwar auf allen Gebieten, so auch bei der Optimierung von Pferdefutter. Inwieweit eine Notwendigkeit dafür besteht, bleibt offen. Die Reitsportgemeinschaft wird sich jedenfalls einer Weiterentwicklunggegenüber nicht verschließenum ihre vierbeinigen Freunde nach bestem Wissen und Gewissen versorgen zu können.

 

Fazit zum Thema Pferdefutter – Geht das überhaupt?

Wie soll man zu einem Thema wie Pferdefutter ein Fazit ziehen, zu dem eigentlich kein Fazit gezogen werden kann? Dennoch hier ein mutiger Versuch:

Grundsätzlich lässt sich mit Sicherheit festhalten, dass Pferde genauso individuell veranlagt sind, wie wir Menschen. Jeder hat unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse. Das, was uns allen – Zwei- wie Vierbeinern – definitiv gemeinsam ist, ist das Grundbedürfnis nach Nahrung. Dieses kann durch Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Kartoffeln etc. unkompliziert in breiter Masse zunächst einmal problemlos abgedeckt werden – zumindest was das Sättigungsgefühl angeht. Gleiches gilt für Pferdefutter: Wenn einfach jedes Pferd mit Hafer und Heu gefüttert wird, wird es zumindest satt.Doch mittlerweile leben wir in einer Zeit, in der die Ansprüche weit über das reine Befriedigen des Hungergefühls hinausreichen. Durch eine ausgewogene Ernährung versuchen wir, gezielt bestimmte Faktoren unseres Lebens bzw. unseres Körpers zu begünstigen.

Warum sollten wir also nicht auch über Pferdefutter das Leben unserer vierbeinigen Freunde gezielt positiv beeinflussen? Es erzeugt doch ein gewisses Glücksgefühl, jemandem etwas Gutes tun zu können und zu verwöhnen. Liebevoll umsorgte Pferde erwecken bei uns Menschen – zumindest dem Anschein nach – den Eindruck von Zufriedenheit. Machen wir unsere Pferde mit dem unserer Meinung nach richtigen Pferdefutter glücklich, fühlen wir uns folglich auch gut und haben lange Freude mit und bei unseren Ponys und Pferden.

Alles zum Thema Pferdefutter findet man selbstverständlich im Internet auf gängigen sowie auf weniger bekannten Seiten. Ergänzend zum Pferdefutter findet man das passende Wohlfühlequipment für seinen Vierbeiner zum Beispiel in unserem Online Shop.

Equiole.de