Gesundheit für das Pferdegebiss als Grundlage für das allgemeine Wohlbefinden

thumbnail

© Eduardo Gonzalez Diaz/123rf.com

Jeder weiß, dass sich schmerzende Zähne unmittelbar auf das Allgemeinbefinden auswirken. Warum sollte es Pferden da anders ergehen als uns Menschen? Gesunde Zähne bilden die Basis für ein ganzheitliches Wohlbefinden, egal ob bei Zwei- oder bei Vierbeinern. Um die Gesundheit für das Pferdegebiss zu schützen, bedarf es einiger wichtiger Grundlagen, die ein Pferdebesitzer berücksichtigen sollte. Regelmäßige Zahnkontrollen durch einen Fachmann sowie sorgfältiges Beobachten des Fressverhaltens sind nur einige Aspekte, die zur Gesundheit für das Pferdegebiss beitragen. Aber auch die Wahl des richtigen Trensengebisses ist ausschlaggebend für ein gutes Gefühl im Pferdemaul. Wer sich für einige nähere Informationen rund um das Thema „Gesundheit für das Pferdegebiss“ interessiert, dem liefert dieser Text wissenswerte Details und Tipps.

 

Grundsätzliches zur Gesundheit für das Pferdegebiss

Betrachtet man das Gebiss eines Pferdes vom Aufbau her, so lassen sich etliche Besonderheiten erkennen: Fohlen verfügen über ein Milchzahngebiss, welches bereits bei der Geburt bis zu 16 Milchzähne umfassen kann. Das verbleibende Gebiss eines ausgewachsenen Pferdes, welches erst in einem Alter von 5-6 Jahren vollständig ausgebildet ist, besteht aus bis zu 44 bleibenden Zähnen (inkl. eventuell vorhandener Wolfszähne bzw. Hengstzähne).

Die Backenzähne sind die sogenannten Mahlzähne des Pferdes. Im Laufe der Zeit werden die Zähne beim Pferd durch das Mahlen des Futters regelmäßig abgerieben, schieben aber von der Wurzel her nach, wodurch sich die Wurzel während des Pferdelebens entsprechend verkürzt. Folglich ist es ein Fehlglaube, dass Pferdezähne kontinuierlich „Nachwachsen“.

Weiterhin typisch für ein Pferdegebiss ist die große Lücke zwischen den Backen- und den Schneidezähnen. Von außen betrachtet, befindet sich diese Lücke genau im Bereich der Maulwinkel und bietet Platz für das Trensengebiss. In unserem Online-Shop bieten wir verschiedene Trensengebisse an, die optimal abgestimmt auf die Gesundheit für das Pferdegebiss individuell ausgewählt werden können.

 

Gesundheit für das Pferdegebiss – Symptome erkennen

Pferdegebiss

© Anja Seibert/123rf.com

Die Kunst für den Pferdebesitzer besteht darin, Zahnleiden als Ursache für diverse Probleme zu identifizieren und den Grund für eventuelle Beeinträchtigungen der Gesundheit für das Pferdegebiss zu entdecken. Häufige Auslöser für Schmerzen im Pferdemaul sind unregelmäßige Abriebe der Zahnoberflächen, wodurch scharfe Kanten oder Haken auf den Zähnen entstehen können. Diese pieken oder schneiden dann ins Zahnfleisch, in die Zunge oder in das Innere der Backe und führen zu schmerzhaften Verletzungen. Der aufmerksame Pferdefreund wird dann relativ zeitnah diverse Verhaltensänderungen seines Vierbeiners feststellen.

Sehr auffällig sind die Futterverwertung bzw. das Fressverhalten der Pferde, sollten diese tatsächlich unter Zahnschmerzen leiden. So entdeckt man beispielsweise im Pferdekot noch komplett vorhandene Futterreste, welche auf ein Kauproblem hindeuten können. Aber auch rund um den Futtertrog finden sich bei Pferden mit Schmerzen im Maul häufig ausgespuckte Reste oder unzerkaute Krümel. Manchmal ist dieses ausgespuckte Futter sogar etwas blutig, sollte es sich bereits um eine etwas schlimmere Verletzung im Pferdemaul handeln.

Doch auch unter dem Sattel zeigen sich gerne Probleme bei der Gesundheit für das Pferdegebiss. Bei Schmerzen im Pferdemaul oder an den Zähnen tritt das Pferd nicht mehr entspannt an das Trensengebiss heran und sucht keine gleichmäßige Anlehnung mehr. Möglicherweise schlägt es mit dem Kopf, macht sich fest oder drückt sogar den Rücken weg. All diese Verhaltensauffälligkeiten können erste Anzeichen für Zahnprobleme sein.Zeitweise wehrt sich das Pferd sogar bereits beim Auftrensen und nimmt das Trensengebiss nicht mehr bereitwillig an. Auch da sollte der fürsorgliche Reiter auf jeden Fall hellhörig werden und schon mal einen kritischen Blick ins Maul seines Sportskameraden werfen.

 

Gesundheit für das Pferdegebiss – Wenn der Experte dem Pferd „auf den Zahn fühlt“

Stellt man fest, dass es anscheinend Probleme mit der Gesundheit für das Pferdegebiss beim eigenen Vierbeiner gibt, so sollte man umgehend tierärztlichen bzw. pferdezahnärztlichen Rat einholen. Ohnehin empfiehlt sich eine regelmäßige Zahnkontrolle, da der Fachmann neben eventueller Haken und Kanten auch Fehlstellungen der Kiefer diagnostizieren und professionell behandeln kann.

Zur Behandlung von Beeinträchtigungen, welche die Gesundheit für das Pferdegebiss maßgeblich beeinflussen, gehört in erster Linie das Raspeln der Zähne. Der Pferdezahnarzt wird dabei jegliche scharfen oder spitzen Kanten an den Zähnen mit einer Raspel entfernen und so wieder für eine glatte Kaufläche sorgen. Doch auch das Entfernen lästiger Milchkappen oder störender Wolfszähne gehört mit zum Aufgabengebiet des qualifizierten Pferdezahnarztes bzw. Tierarztes dazu.

Wer seinem Pferd regelmäßig durch einen Spezialisten „auf den Zahn fühlen“ lässt, der braucht sich um die Gesundheit für das Pferdegebiss seines tierischen Partners keine Sorgen machen. Denn ebenso wie beim Menschen ist Vorsorge auch bei Pferden wichtiger als eine Behandlung gesundheitlicher Probleme, die durch kontinuierliche Kontrollen vielleicht hätte verhindert werden können.

Equiole.de